Grundschule am Wasserturm

An dieser Schule ist es längst Alltag, pädagogische Projekte, Fortbildungen und Veranstaltungen auch dafür zu nutzen, die nötigen finanziellen und materiellen Ressourcen zu akquirieren, um den ehrgeizigen pädagogischen Auftrag zu erfüllen. Zu den Themen, die in der Schule eine besondere Rolle spielen, gehören Musik und kreatives Gestalten, Ernährung und Energie. Pädagogische Projekte zum Energiesparen finden vor allem in der 5. Klassenstufe unter Leitung der Lehrerin Petra Roscher statt. Letztes Jahr belegte man damit den 2. Platz im „GASAG Energy-Cup“. Petra Roscher möchte „Köpfchen statt Kohle“ nutzen, um in diesem Schuljahr die Verbindung zwischen dem energiebewussten Verhalten in der Schule und zu Hause zu schaffen. Die Dokumentation des „energetischen“ Tagesablaufs der Schülerinnen und Schüler soll die Grundlage für individuelle Energiesparpläne der einzelnen Schüler bilden. Auch der Aspekt „Mobilität“ (Schulweg!) wird dabei eine Rolle spielen. Von stratum® werden im März zwei Projekttage (zu Beginn und zum Abschluss des Schulprojekts) zusammen mit der Lehrkraft betreut.

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Grundschule unter den Bäumen

Die Grundschule hat bereits Erfahrungen mit vorausgegangenen Energiesparaktionen. Eine Wiederholung im Rahmen des Unterrichts wird für weniger interessant angesehen als eine Weiterentwicklung im außerunterrichtlichen Bereich, in dem die Schule sich besonders engagiert. Um alle Klassenstufen und auch die Eltern mit dem Thema „Energie“ zu erreichen, wird vorgeschlagen, dass das Projekt „Köpfchen statt Kohle“ in der ersten Junihälfte einen Thementag mitgestaltet. Dabei könnten die älteren Schüler auch durchaus als Betreuer jüngerer bei Experimenten etc. eingesetzt werden. Neben diesem eventmäßigen Beitrag zum Projekt wäre es für die Schule außerdem interessant, das Mobilitätsverhalten unter Energiegesichtspunkten zu thematisieren. Dies müsste nicht im Theoretischen steckenbleiben, da die Schule im Sommer mehrere Ferienbetreuungen selbst organisiert. Für eine Aktion „Ferienenergie“, die Formen der nachhaltigen Mobilität erlebbar macht, könnten sowohl die Erzieherinnen der Schule als auch der Schülerclub FiPP e.V. als Partner gewonnen werden.

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Jugendfreizeiteinrichtung K14

Dieses Gebäude ist architektonisch zwar anspruchsvoll, aber schwer zu beheizen. Sehr hohe Räume, viele und große Fenster, schlechte Dämmung lassen das Personal an den Möglichkeiten der Energieeinsparung zweifeln. Nachzuvollziehen, wie sich die Wärme im Gebäude verteilt und wo die „Lecks“ sind, würde Orientierungswert haben. Eine thermografische Aufnahme des Gebäudes wird vom Leiter befürwortet. Da das Gebäude im Vergleich zu einer Schule überschaubarer und kleiner ist, sollte man im Projekt „Köpfchen statt Kohle“ an diesem Objekt vielleicht damit beginnen, die Wärmebildkamera zur Visualisierung von Energieverlusten einzusetzen. Dabei sollten jugendliche Nutzer des K14 mit einbezogen werden. Auch die Option, das Thermografie-Projekt in Zusammenarbeit mit den beiden naheliegenden Grundschulen (im Panketal, am Hohen Feld) durchzuführen, sollte geprüft werden. Das K14 ist daran interessiert, jüngere Schulkinder der Umgebung anzusprechen. Für die Aufnahmen mit der Wärmebildkamera ist die Kooperation mit Experten erforderlich, die die Schüler bei der Interpretation der Ergebnisse unterstützen können. Einfachere Aufnahmen können auch von Lehrkräften angeleitet werden. Da die Anschaffung einer Wärmebildkamera im Etat des Projekts „Köpfchen statt Kohle“ nicht vorgesehen ist, müssen ohnehin potenzielle Projektpartner angesprochen werden.

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Schule am Hohen Feld

Die Schule hat einen hohen Anspruch an ein positives soziales Klima und die Eigenverantwortlichkeit der Schülerinnen und Schüler. Selbstorganisierte Lernprojekte werden gefördert. Ein Empowerment der Schülersprecher, damit sie sich als „Energieminister“ besonders für die Ressourcenschonung an der Schule einsetzen, würde von der Schulleitung begrüßt. Auch die Einbeziehung der Eltern in die Projektarbeit wird unterstützt. Es ist naheliegend, auch in dieser Schule, in der bereits ein hohes Energiebewusstsein herrscht, das nebenstehend beschriebene Projekt über Standby-Schaltungen zu initiieren. Da an der Schule mit dem „Feldi“ eine interne Schulwährung eingeführt werden soll, könnte ein entsprechender ökonomischer Anreiz mit dem Projekt verbunden werden. Die in einem definierten Zeitrahmen erzielten, dokumentierten Einsparungen an Standby-Strom könnten z.B. in die Feldi-Währung umgerechnet und den beteiligten Klassen oder Aktionsgruppen ausbezahlt werden.

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Energieprojekt in Pankow setzt auf Intelligenz

„Nein, das ist kein Energiesparprojekt!“ Jürgen Bornschein legt viel Energie in diese Aussage. Der Diplom-Ingenieur ist in der Bezirksverwaltung Pankow für die öffentlichen Gebäude zuständig. Er weist darauf hin, dass man Energie gar nicht „sparen“ könne: „Energie kann man nur rationell einsetzen. Was ich dabei sparen kann, ist Geld.“ Wenn also Schulen und öffentliche Einrichtungen in Pankow effizienter mit der Energie für Heizung, Kühlung und Licht umgehen, dann kann der Bezirk finanzielle Mittel für bessere Zwecke einsetzen. Das ist die Idee, die hinter dem Projekt „Köpfchen statt Kohle“ steckt.

Der Projekttitel ist ein Vorschlag der Beratungsagentur stratum®, die das Projekt in den nächsten zwei Jahren begleiten wird. Er ist bewusst doppeldeutig. Denn „Kohle“ steht einmal für fossile Energieträger, die mit verantwortlich sind für das klimaschädliche CO2, von dem wir zu viel in die Luft pusten. Wenn wir durch intelligente Maßnahmen mit weniger Energieeinsatz dasselbe Ergebnis erreichen, dann tun wir etwas gegen den Klimawandel.

„Kohle“ steht aber auch für Geld. In dem Projekt geht es nämlich um Maßnahmen, die eigentlich kein Geld kosten. Durch bessere Einstellung und Steuerung der Anlagen und durch ein energiebewussteres Verhalten der Gebäudenutzer lassen sich nach Aussagen von Experten bis zu 50% der Energiekosten einsparen. Das Ziel des Pankower Energieprojekts ist erst einmal bescheidener – wenigstens 10% sollen in zwei Jahren erreicht werden. In Euro sind das auch ein paar Hunderttausend, die dadurch jedes Jahr zusammenkommen.

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