Jetzt soll’s die ganze Schule sein – Umweltgruppe in der Schule am Falkplatz setzt sich ehrgeizige Ziele

In der Umweltgruppe der Schule am Falkplatz arbeiten jeweils zwei Schüler/innen aus den 5. und 6. Klassen dauerhaft mit. Im letzten Jahr hat die Gruppe mit Unterstützung durch „Köpfchen statt Kohle“ Wärmebildaufnahmen der Schule gemacht und ausgewertet und sich im Winter mit der Temperaturmessung in den Klassenräumen beschäftigt. Im neuen Schuljahr will die Umweltgruppe ein größeres Projekt koordinieren, um möglichst viele Klassen bei der Entwicklung von energiesparendem Verhalten zu unterstützen. In einer Art von Wettbewerb sollen die Klassen motiviert werden, sich um den Wärmeverbrauch in ihrem Klassenzimmer zu kümmern, Messungen zu machen, Problembereiche ausfindig zu machen und Sparvorschläge zu erproben. U.a. sollten auch die Möglichkeiten der Fensterabdichtung konkret erprobt und gemessen werden.

In den beteiligten Klassen sollen Messgeräte für eine dauerhaftere Messung installiert und von den Schülern selbst überwacht und ausgewertet werden. Eine kleine „Projektwand“ in allen Klassen soll laufend dokumentieren, wie viel Energie eine Klasse verbraucht – und was das in Euro und Kohlendioxid bedeutet. Die Mitglieder der Umweltgruppe werden die Klassen informieren, die zuständigen Schüler in jeder Klasse im Umgang mit den Messungen schulen und sie in die Auswertung und Präsentation mit einbeziehen.

Am 26. September fand der Start des ehrgeizigen Projekts in Anwesenheit von Konrektorin Karin Fey statt. Auch Hausmeister Norbert Ackermann ist in das Projekt eingebunden. Ihn interessiert besonders, ob die Einzelraumsteuerung tatsächlich funktioniert. Die Techniker der Firma Sauter hatten just am selben Tag festgestellt, dass die Hauptplatine der Steuerung defekt ist und ausgetauscht werden muss. Man hofft  nun, dass der Austausch bis zum Start der Messungen in den Klassen in der letzten Oktoberwoche stattfindet. Denn in dem Projekt ist vorgesehen, dass jede Klasse ihren eigenen Energieverbrauch selbst bestimmt und zusammen mit dem Hausmeister oder einer Lehrkraft auch Zugang zur Einzelraumsteuerung bekommt.

Auch Luftgütemessungen könnten während der bis Ende Februar dauernden Messkampagne relevant werden, weil es Lehrkräfte gibt, die Dauerlüften über die Oberlichter aus Gründen der Luftgüte für nötig halten. Die Umweltgruppe möchte deshalb herausfinden, ob es im Konflikt zwischen Energieeinsparung und Luftqualität in den Klassenräumen eine gute Kompromisslösung geben kann.

Unser Foto zeigt einen Teil der Umweltgruppe beim Projektstart-Meeting. Mit auf dem Bild (v.l.n.r.) sind auch einige der erwachsenen Unterstützer: die betreuende Lehrkraft Ingrid Temme, Hausmeister Norbert Ackermann, der neu zur Umweltgruppe hinzu gestoßene Lehrer Steffen Schoolmann sowie Technikexperte Burkhard Dirksen von der Firma Sauter FM.

Über Richard Häusler

Projektleiter des Projekts "Köpfchen statt Kohle" im Auftrag des Bezirksamts Pankow
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